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Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Wenn Essen zur Belastung wird: Blähungen, Bauchschmerzen, Müdigkeit oder Hautprobleme nach dem Essen können auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit hindeuten.

Diagnostik bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Unverträglichkeit oder Allergie?

Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Nahrungsmittelallergien werden oft verwechselt, sind aber grundverschieden. Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem auf bestimmte Eiweißbestandteile in der Nahrung — die Reaktion kann sehr heftig sein und tritt meist unmittelbar auf. Bei einer Unverträglichkeit hingegen handelt es sich um eine Störung der Verdauung oder des Stoffwechsels: Der Körper kann bestimmte Nahrungsbestandteile nicht oder nur unzureichend verarbeiten.

Das Tückische an Unverträglichkeiten: Die Symptome treten oft zeitverzögert auf — manchmal erst Stunden nach dem Essen. Das macht es schwer, den Zusammenhang zwischen Nahrung und Beschwerden zu erkennen. Viele Betroffene haben bereits einen langen Leidensweg hinter sich, bevor die Ursache gefunden wird.

Häufige Symptome

Nahrungsmittelunverträglichkeiten können sich durch eine Vielzahl von Beschwerden äußern, die weit über den Magen-Darm-Bereich hinausgehen:

  • Blähungen, Bauchkrämpfe und Völlegefühl nach dem Essen
  • Durchfall oder Verstopfung
  • Übelkeit und Sodbrennen
  • Müdigkeit und Erschöpfung nach den Mahlzeiten
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Hautausschläge, Akne oder Ekzeme
  • Gelenkschmerzen
  • Konzentrationsprobleme und Gehirnnebel
  • Wiederkehrende Infekte

Die häufigsten Unverträglichkeiten

Laktoseintoleranz

Bei einer Laktoseintoleranz fehlt das Enzym Laktase, das den Milchzucker (Laktose) im Dünndarm spaltet. Der unverdaute Milchzucker gelangt in den Dickdarm, wo er von Bakterien vergoren wird. Die Folge sind Blähungen, Bauchkrämpfe und Durchfall. Die Laktoseintoleranz ist weit verbreitet — in Deutschland sind schätzungsweise 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung betroffen.

Fructosemalabsorption

Bei einer Fructosemalabsorption ist die Aufnahme von Fruchtzucker im Dünndarm gestört. Obst, Fruchtsäfte, Honig und viele industriell verarbeitete Lebensmittel können dann Beschwerden verursachen. Die Symptome ähneln denen der Laktoseintoleranz, können aber zusätzlich mit Stimmungsschwankungen und depressiven Verstimmungen einhergehen, da die Fructosemalabsorption die Aufnahme der Aminosäure Tryptophan beeinträchtigen kann.

Histaminintoleranz

Histamin ist ein Botenstoff, der sowohl im Körper gebildet als auch über die Nahrung aufgenommen wird. Bei einer Histaminintoleranz kann der Körper das aufgenommene Histamin nicht schnell genug abbauen. Besonders histaminreiche Lebensmittel wie gereifter Käse, Rotwein, geräucherte Wurst, Sauerkraut oder Tomaten können dann zu Beschwerden führen: Kopfschmerzen, Hautrötungen, verstopfte Nase, Herzrasen oder Verdauungsprobleme.

Glutensensitivität

Neben der Zöliakie — einer Autoimmunerkrankung, bei der Gluten die Dünndarmschleimhaut schädigt — gibt es die sogenannte Nicht-Zöliakie-Glutensensitivität. Betroffene reagieren auf glutenhaltige Lebensmittel mit Verdauungsbeschwerden, Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Gelenkschmerzen, ohne dass eine Zöliakie nachweisbar ist.

Diagnostik in meiner Praxis

Die Diagnostik von Nahrungsmittelunverträglichkeiten erfordert ein systematisches Vorgehen. In meiner Naturheilpraxis in Barbing bei Regensburg beginne ich mit einem ausführlichen Anamnesegespräch, in dem wir Deine Ernährungsgewohnheiten, Deine Symptome und deren zeitlichen Zusammenhang besprechen.

Je nach Verdacht kommen verschiedene diagnostische Verfahren zum Einsatz: Atemtests können eine Laktose- oder Fructosemalabsorption nachweisen. Blutuntersuchungen geben Aufschluss über Entzündungsmarker, Zonulin (als Hinweis auf eine erhöhte Darmpermeabilität) und spezifische Antikörper. Auch ein Ernährungs- und Symptomtagebuch kann wertvolle Hinweise liefern. Bei Bedarf arbeite ich mit Auslass- und Provokationsdiäten, um die Auslöser sicher zu identifizieren.

Behandlung und Begleitung

Die Behandlung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten geht weit über das bloße Weglassen bestimmter Lebensmittel hinaus. Ich erarbeite mit Dir einen Ernährungsplan, der gut verträglich ist und trotzdem genussvoll bleibt. Gleichzeitig schaue ich auf die Darmgesundheit: Oft ist eine gestörte Darmschleimhaut oder Darmflora die eigentliche Ursache der Unverträglichkeit. Eine Darmsanierung kann dann dazu beitragen, dass bisher unverträgliche Lebensmittel langfristig wieder besser vertragen werden.

Verwandte Leistungen

Unverträglichkeiten gehen oft Hand in Hand mit einer gestörten Darmgesundheit. Eine Entgiftung und Aufbau-Therapie mit Darmsanierung kann die Grundlage für eine bessere Verträglichkeit schaffen. Auch Allergien und Hautprobleme hängen häufig mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten zusammen. Da die Ursache vieler Unverträglichkeiten im Darm liegt, ist eine gezielte Behandlung der Darmgesundheit oft der entscheidende Schritt zur Besserung. Auch das Immunsystem spielt eine Rolle, denn bei vielen Betroffenen sind immunologische Reaktionen an den Beschwerden beteiligt.

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